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Eine besondere Ehrung mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold und einer
Urkunde des bayerischen Innenministers erhielt bei der
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Welden Georg Anzenhofer
für seinen 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst.
In einer fast halbstündigen Laudatio zeichnete Hans Abele als dienstältester
Aktiver, Freund und "Zeitzeuge" Anzenhofers Aufstieg vom
einfachen Feuerwehrmann zum Kreisbrandrat und obersten Chef aller
Landkreiswehren nach.
Im Jahr 1965 trat Anzenhofer wie damals üblich als 18-Jähriger in die
Feuerwehr ein. Das erste Leistungsabzeichen legte er noch im selben Jahr
als Wassertruppführer ab. Im Jahr 1968 gelang es den "jungen
Wilden", das Organisationstalent als zweiten Beisitzer in der
Vorstandschaft zu platzieren. Dank seines Werbeerfolges in der Schule
wurde bereits im Jahr 1971 nicht nur eine Jugendfeuerwehr, sondern auch
die erste Damenwehr in Schwaben auf die Beine gestellt. Im Jahr 1975 wurde
Anzenhofer zum Kommandanten gewählt, zwei Jahre später wurde er
Kreisbrandmeister und im Jahr 1984 Kreisbrandinspektor. Im September 1994
erreichte Georg Anzenhofer mit der Ernennung zum Kreisbrandrat die höchste
Stufe der Karriereleiter.
Stellvertretender Landrat Fritz Hölzl, Kreisbrandinspektor Siegfried
Skarke und Kreisbrandmeister Martin Metzger würdigten die jahrzehntelange
erfolgreiche Arbeit in der Heimatwehr und als oberster Chef und
"beredter Anwalt der Interessen" der 7200 Feuerwehrmänner und
-frauen im Landkreis. Anzenhofer habe auch außerhalb des Landkreises
einen "ausgezeichneten Ruf". Vorsitzender Karl Pröll und
Kommandant Eduard Schuster würdigten die Verdienste mit einer großformatigen
gerahmten Fotosammlung.
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