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Jahreshauptversammlung 2003 |
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Artikel in der Augsburger Allgemeinen vom 11. März 2003 Rekorde beim Helfen und Feiern
Pröll berichtete außerdem von der Teilnahme an fünf auswärtigen Feuerwehrfesten und an der Feuerwehrwallfahrt in Violau. Große Resonanz habe der „Tag der offenen Tür“ mit großer Drehleiter und Rettungshundestaffel gefunden. Die Busfahrt ins Hohenloher Freilandmuseum sei zu einem Ausflug in die Vergangenheit geworden. Kassenwart Peter Ernd berichtete von einer allgemein zufrieden stellenden Haushaltslage. Die Mitgliederzahl bezifferte er mit 408. Bei der Neuwahl der Kassenprüfer wurde Karlheinz Helmschrott nach 18-jähriger Mitarbeit mit einem Geschenk verabschiedet. Seine Funktion übernahm Christoph Rohrer. 36 Einsätze geleistet Nach den Ausführungen von Kommandant Eduard Schuster (er ist seit 2002 im Amt) setzt sich die Wehr aus vier Gruppen und einer Jugendgruppe mit einer Gesamtstärke von 73 aktiven Feuerwehrfrauen und -männern zusammen. Davon sind neun Jugendliche. Die Gruppenführer trafen sich monatlich zu Besprechungen, drei Damen absolvierten den Truppmann-Lehrgang mit Erfolg. Für die Frühjahrs- und Herbstübungen wurden 21 Übungsabende abgehalten. Mit den Wehren aus Bonstetten, Emersacker und Reutern sowie der BRK-Bereitschaft Bonstetten wurde eine große Einsatzübung in der Volksschule durchgeführt. Die Führung und die 47 teilnehmenden Aktiven ernteten bei der turnusgemäßen Besichtigung durch die Kreisbrandinspektion „hohes Lob und Anerkennung“. Der Kommandant erinnerte an den aufwändigen Auf- und Abbau (rund 3000 Arbeitsstunden) des 25 Meter langen und 16,4 Meter breiten „Spritzenhauses“ zum Marktjubiläum mit einem acht Meter hohen begehbaren Turm. 36 Einsätze mit insgesamt 1434 Stunden hatte er aufgelistet. Dazu gehörten ein Brand, neun Sicherheitswachen (429 Stunden, Festplatz) und 26 technische Hilfeleistungen (darunter sechs Hochwassereinsätze). Der Erwerb der Jugendleistungsspange stand mit vielen praktischen Übungen, Fahrzeugkunde und einem Erste-Hilfe-Kurs im Vordergrund der Jahresarbeit mit neun Jugendlichen, berichtete Jugendwart Manfred Hausmann. Der Marktgemeinderat habe für die berechtigten Anliegen der Feuerwehr immer ein offenes Ohr („Dafür stehen wir gerade“), sagte zweiter Bürgermeister Gerhard Groß. Kreisbrandrat Georg Anzenhofer bestätigte diese Aussage und zollte seiner Heimatwehr großes Lob für die Rekordleistungen im vergangenen Jahr. Die Feuerwehr sei bereits auf eventuelle Einsätze bei Erdgas-Alarm vorbereitet, erfuhr Marktrat Karl Engler auf Anfrage in der Diskussion von den Experten.
Seit 65 Jahren Mitglied Die Freiwillige Feuerwehr zählt derzeit 408 Mitglieder. „Viele von ihnen beweisen durch ihre Zugehörigkeit zum Feuerwehrverein seit Jahrzehnten ihre tiefe Verbundenheit und Treue zur Wehr“, sagte Vorsitzender Karl Pröll bei der Jahreshauptversammlung. 29 Vereinsjubilare standen heuer zur verdienten Ehrung für ihre Mitgliedschaft seit 25, 40, 50, 60 und sogar 65 Jahre an. Sie trügen mit ihrem Mitgliedsbeitrag und anderweitiger Unterstützung zur Bewältigung der vielfälti-gen Aufgaben seitens der Wehr bei. Die langjährigen Mitglieder seien die Grundmau-ern und Stützen des Vereins und zugleich Vorbilder für die Jugendlichen. Auch Kreis-brandrat Georg Anzenhofer brachte seinen Dank und die Anerkennung zum Ausdruck. Vorsitzender Pröll und Joachim Knorr hän-digten die von Roland Rauch gefertigten Ehrenurkunden als Symbol des Dankes aus. Bedauernd musste festgestellt werden, dass nur neun Geehrte die Auszeichnung persön-lich in Empfang nahmen.
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