|
Überörtliche Ausbildung für Atemschutzgeräteträger |
|
| Andreas Kempter, Günter Lewentat und Markus Poll
absolvierten zusammen mit Kameraden aus den Feuerwehren Heretsried, Königsbrunn,
Aretsried, Zusmarshausen und Ustersbach im Zeitraum vom 16. bis 23. März
den Lehrgang fuer Atemschutzgeraetetraeger. Wie unsere Kameraden versicherten hat die Ausbildung trotz aller Anstrengung doch allen sehr viel Spaß gemacht. |
|
| Geübt wurde auch das Anlegen des Chemikalien-Schutzanzuges | |
| Der Einsatz mit Chemikalienschutzanzügen ist eine nicht
zu unterschätzende Belastung für den Träger. So schützen
Chemikalienanzüge ihre Träger zwar vor den Einwirkungen der
Gefahrgüter, verhindern gleichzeitig aber auch lebenswichtige
Wechselwirkungen mit der Umwelt. Die Atmung beispielsweise muß durch das
gleichzeitig mitgeführte Atemschutzgerät aufrecht erhalten werden und
die Wärmezufuhr zwischen Träger und Umwelt, die in freier Umgebung durch
Konvektion und Wasserverdunstung (schwitzen) erfolgt, kommt schon nach
wenigen Minuten (insbesondere bei stärkerer körperlicher Arbeit während
des Einsatzes) zum erliegen. Damit einhergehend ist es möglich, dass die
Körpertemperaturerhöhung bereits nach kurzer Einsatzdauer in kritische
Höhen möglich ist. Die körperliche Arbeit kann von dem Träger eines
solchen Anzuges somit nur unter erhöhter Anstrengung vollbracht werden. |
|
| Auch wenn die beiden Kameraden fröhlich aussehen. Die Belastung während des Tragens des Chemikalien-Schutzanzuges ist doch erheblich. Allein schon das Gewicht der Ausrüstung von ungefähr 32 kg ist gewaltig (persönliche Ausrüstung ca. 5 kg, Atemschutzgerät ca .16 kg, Sprechfunkgerät ca.1 kg, Chemikalienschutzanzug ca. 10 kg.) | |
| Das Tragen eines solchen Schutzanzuges will sicherlich gut gelernt und oft trainiert sein um auch im Einsatzfall richtig damit umgehen zu können. | |
| Die Bewegungsfreiheit sowie das Gesichtsfeld sind eingeschränkt. Auch kann sich sicherlich jeder vorstellen, dass beim Tragen eines Chemikalien-Schutzanzuges leicht Platzangst aufkommen kann. | |